Was Holz erzählt
… wenn Alfred Meyer-Först es fragt – Eine GUSTATICO EntdeckungEin Tischlerleben in Jahresringen.
Und Produkte, die am Tisch mehr können, als gut auszusehen.
"Alf" denkt mit den Händen.
Und schaut dem Alltag so lange zu, bis Holz eine Antwort geben kann.
Manche Ideen beginnen mit einer großen Vision. Andere mit einem Marmeladenmesser, das schon wieder die Tischdecke berührt.
Alfred Meyer-Först nimmt beides ernst. Vielleicht liegt genau darin sein Talent.

Bei ihm war Holz schon Familie //
Dritte Generation. Erste eigene Handschrift.
Alfred Meyer-Först wächst in einem kleinen westfälischen Dorf als dritte Generation einer Tischlerfamilie auf. Holz gehört zur Umgebung wie Felder, Wetter und Werkstattgeruch. Nur dass er sich nicht damit begnügt, den Spuren der Familie nachzugehen. Er möchte wissen, wohin sie noch führen können.
Seine Ausbildung macht er bei den Dula-Werken, die im internationalen Ladenbau für exklusive Marken arbeiten.
Dort lernt er Präzision, anspruchsvolle Oberflächen und Handwerkstechniken kennen, die schon damals beinahe vergessen waren.
Eine gute Schule für jemanden, der später keine Lust auf beliebige Lösungen haben wird.

Bei ihm war Holz schon Familie //
Dritte Generation. Erste eigene Handschrift.
Alfred Meyer-Först wächst in einem kleinen westfälischen Dorf als dritte Generation einer Tischlerfamilie auf. Holz gehört zur Umgebung wie Felder, Wetter und Werkstattgeruch. Nur dass er sich nicht damit begnügt, den Spuren der Familie nachzugehen. Er möchte wissen, wohin sie noch führen können.
Seine Ausbildung macht er bei den Dula-Werken, die im internationalen Ladenbau für exklusive Marken arbeiten.
Dort lernt er Präzision, anspruchsvolle Oberflächen und Handwerkstechniken kennen, die schon damals beinahe vergessen waren.
Eine gute Schule für jemanden, der später keine Lust auf beliebige Lösungen haben wird.
Die Welt passte plötzlich in eine Werkstatt //
Paris, London, Hamburg, München – und immer wieder Holz
„Lernen ist Erfahrung, alles andere ist einfach nur Information.“ Der Satz stammt von Einstein, und Alfred Meyer-Först hat ihn wörtlich genommen. Nach der Lehre zieht er los, um genau das zu sammeln.
Er arbeitet in der Restaurierung, im Messebau sowie in der Kunst- und Möbeltischlerei, gestaltet mobile Verkaufsstände wie kleine Kunstwelten und übernimmt leitende Aufgaben für Projekte rund um Galeries Lafayette in Paris, Harrods in London, Joop in Hamburg und SØR in München.
Die Zusammenarbeit mit dem Möbeldesigner Jochen Flacke, dessen Entwürfe Marken wie Musterring und Hülsta geprägt haben, erweitert seinen Blick noch einmal. Form, Funktion und Raum werden zu Gesprächspartnern. Alfred hört offenbar gern zu.

Die Welt passte plötzlich in eine Werkstatt //
Paris, London, Hamburg, München – und immer wieder Holz
„Lernen ist Erfahrung, alles andere ist einfach nur Information.“ Der Satz stammt von Einstein, und Alfred Meyer-Först hat ihn wörtlich genommen. Nach der Lehre zieht er los, um genau das zu sammeln.
Er arbeitet in der Restaurierung, im Messebau sowie in der Kunst- und Möbeltischlerei, gestaltet mobile Verkaufsstände wie kleine Kunstwelten und übernimmt leitende Aufgaben für Projekte rund um Galeries Lafayette in Paris, Harrods in London, Joop in Hamburg und SØR in München.
Die Zusammenarbeit mit dem Möbeldesigner Jochen Flacke, dessen Entwürfe Marken wie Musterring und hülsta geprägt haben, erweitert seinen Blick noch einmal. Form, Funktion und Raum werden zu Gesprächspartnern. Alfred hört offenbar gern zu.


1984 war die Idee schneller als die Zeit //
Ökologie im Kopf. Bürokratie vor der Tür.
Mitten in der Ökobewegung eröffnet er seine erste Holzwerkstatt. Alte Möbel restaurieren, Echtholzmöbel entwerfen, nachhaltig arbeiten: Der Gedanke sitzt. Die Zeit leider noch nicht ganz.
Bürokratische Hürden machen den eigenen Betrieb schwer. Alfred zieht weiter.
Rückblickend wirkt diese frühe Werkstatt nicht wie ein gescheiterter Anfang, sondern wie eine Skizze, die später noch einmal auf den Tisch kommen sollte.

1984 war die Idee schneller als die Zeit //
Ökologie im Kopf. Bürokratie vor der Tür.
Mitten in der Ökobewegung eröffnet er seine erste Holzwerkstatt. Alte Möbel restaurieren, Echtholzmöbel entwerfen, nachhaltig arbeiten: Der Gedanke sitzt. Die Zeit leider noch nicht ganz.
Bürokratische Hürden machen den eigenen Betrieb schwer. Alfred zieht weiter.
Rückblickend wirkt diese frühe Werkstatt nicht wie ein gescheiterter Anfang, sondern wie eine Skizze, die später noch einmal auf den Tisch kommen sollte.
Vier Kinder. Ein Hof.
Eine Meisterschule fürs Leben. //
Wenn Möbel plötzlich mitwachsen müssen
Dann wird das Wichtigste im Leben sehr konkret: vier Kinder, Elternzeit und ein ehemaliger Bauernhof. Aus meterhohen Brennnesseln werden Gemüsegärten und Spielwiesen. Aus der Bauernkate wird ein Zuhause. Und aus Holz werden Möbel, die nicht für einen Prospekt, sondern für ein Familienleben funktionieren müssen.
Er selbst nennt diese Jahre Familienparadies. Idylle pur.
Wer für Kinder baut, lernt schnell: Schönheit darf nicht empfindlich sein. Kanten haben Konsequenzen. Stauraum ist kostbar. Und gute Möbel müssen mitspielen. Vieles von dem, was AMF heute ausmacht, lässt sich hier bereits erahnen.
Vier Kinder. Ein Hof.
Eine Meisterschule fürs Leben. //
Wenn Möbel plötzlich mitwachsen müssen
Dann wird das Wichtigste im Leben sehr konkret: vier Kinder, Elternzeit und ein ehemaliger Bauernhof. Aus meterhohen Brennnesseln werden Gemüsegärten und Spielwiesen. Aus der Bauernkate wird ein Zuhause. Und aus Holz werden Möbel, die nicht für einen Prospekt, sondern für ein Familienleben funktionieren müssen.
Er selbst nennt diese Jahre Familienparadies. Idylle pur.
Wer für Kinder baut, lernt schnell: Schönheit darf nicht empfindlich sein. Kanten haben Konsequenzen. Stauraum ist kostbar. Und gute Möbel müssen mitspielen. Vieles von dem, was AMF heute ausmacht, lässt sich hier bereits erahnen.
Meister wird man nicht an einem Tag //
Aber aus vielen Tagen wird eine Haltung
Als die Kinder größer sind, kehrt Alfred mit seinem ganzen Erfahrungsschatz konsequent zum Handwerk zurück, legt die Meisterprüfung ab und macht sich erneut selbstständig. Jetzt passen Können, Zeitpunkt und Entschlossenheit zusammen.
Er entwirft individuelle Möbel, gestaltet Lebensräume und arbeitet bis nach Marseille. Von dort bringt er etwas mit, das später noch eine Rolle spielen wird: die Liebe zur französischen Tafelkultur.
Kunst und Handwerk sollen dabei keine getrennten Zimmer bewohnen. Sie dürfen sich begegnen – am liebsten dort, wo etwas Schönes auch im Alltag bestehen muss.

Meister wird man nicht an einem Tag //
Aber aus vielen Tagen wird eine Haltung
Als die Kinder größer sind, kehrt Alfred mit seinem ganzen Erfahrungsschatz konsequent zum Handwerk zurück, legt die Meisterprüfung ab und macht sich erneut selbstständig. Jetzt passen Können, Zeitpunkt und Entschlossenheit zusammen.
Er entwirft individuelle Möbel, gestaltet Lebensräume und arbeitet bis nach Marseille. Von dort bringt er etwas mit, das später noch eine Rolle spielen wird: die Liebe zur französischen Tafelkultur.
Kunst und Handwerk sollen dabei keine getrennten Zimmer bewohnen. Sie dürfen sich begegnen – am liebsten dort, wo etwas Schönes auch im Alltag bestehen muss.

Seine Werkstatt läuft mit Sonne //
Und sein Blick reicht bis in den Regenwald von Peru
Der Strom für die Werkstatt kommt aus der eigenen Photovoltaikanlage. Außerdem unterstützt Alfred Meyer-Först über eine Waldpatenschaft ein Regenwaldprojekt in Peru, getragen von der Initiative Chance e.V.
Nachhaltigkeit ist für ihn kein Etikett, das man nachträglich aufklebt. Sie gehört zu seiner Biografie.
Auch in den Produkten zeigt sich dieser Respekt: Holz darf Holz bleiben. Seine Farbe verändert sich im Licht, jedes Stück bringt eine andere Zeichnung mit. Perfekte Gleichförmigkeit wäre hier eher ein Grund zur Sorge.


Schleifen. Wässern. Schleifen. Wässern. //
Warum ein AMF-Brett so lange braucht – und so lange hält
Zwischen dem Rohholz und dem fertigen Brett liegen mehr Arbeitsgänge, als man ihm später ansieht. Geschliffen, gewässert, wieder geschliffen – und das mehrfach, bevor überhaupt Öl ins Spiel kommt. Wie das aussieht und warum er sich diese Mühe macht, erklärt Alfred am besten selbst.
Was der Film nicht erzählt, steht hier: Das Holz stammt aus FSC-zertifizierten Wäldern. Die Oberflächen sind lebensmittelecht und allergiefreundlich nach LFGB §31, die Bretter erfüllen die DIN EN 71/Teil 3. Geölt wird mindestens zweimal, mit lebensmittelechtem Öl.
Was danach in der Hand liegt, fühlt sich an wie etwas, das man nicht mehr weggibt.
Schleifen. Wässern. Schleifen. Wässern. //
Warum ein AMF-Brett so lange braucht – und so lange hält
Zwischen dem Rohholz und dem fertigen Brett liegen mehr Arbeitsgänge, als man ihm später ansieht. Geschliffen, gewässert, wieder geschliffen – und das mehrfach, bevor überhaupt Öl ins Spiel kommt. Wie das aussieht und warum er sich diese Mühe macht, erklärt Alfred am besten selbst.
Was der Film nicht erzählt, steht hier: Das Holz stammt aus FSC-zertifizierten Wäldern. Die Oberflächen sind lebensmittelecht und allergiefreundlich nach LFGB §31, die Bretter erfüllen die DIN EN 71/Teil 3. Geölt wird mindestens zweimal, mit lebensmittelechtem Öl.
Was danach in der Hand liegt, fühlt sich an wie etwas, das man nicht mehr weggibt.

Das Brett denkt mit //
AMFs schönste Spezialität: Lösungen, die erst klein wirken
Warum rutscht das Brett? Wohin mit dem Messer? Wie serviert man Baguette, Käse oder drei kleine Desserts, ohne den Tisch in eine logistische Übung zu verwandeln? Alfred Meyer-Först stellt Fragen, die erstaunlich viele von uns täglich übersehen.
Seine Antworten bestehen aus Massivholz, eingelassenen Kautschukfüßen, Griffmulden, Einsätzen, Auszügen und einer großen Portion Erfahrung. Eingebohrt, nicht geklebt – auch das eine dieser Kleinigkeiten, die man erst beim Benutzen bemerkt.
Das Ergebnis ist funktional, aber nie nüchtern. Ein AMF-Stück möchte gebraucht werden – und sieht dabei verdächtig gern gut aus.

Das Brett denkt mit //
AMFs schönste Spezialität: Lösungen, die erst klein wirken
Warum rutscht das Brett? Wohin mit dem Messer? Wie serviert man Baguette, Käse oder drei kleine Desserts, ohne den Tisch in eine logistische Übung zu verwandeln? Alfred Meyer-Först stellt Fragen, die erstaunlich viele von uns täglich übersehen.
Seine Antworten bestehen aus Massivholz, eingelassenen Kautschukfüßen, Griffmulden, Einsätzen, Auszügen und einer großen Portion Erfahrung. Eingebohrt, nicht geklebt – auch das eine dieser Kleinigkeiten, die man erst beim Benutzen bemerkt.
Das Ergebnis ist funktional, aber nie nüchtern. Ein AMF-Stück möchte gebraucht werden – und sieht dabei verdächtig gern gut aus.

01 // La Baguette
Die Kruste darf knacken. Der Tisch darf ruhig bleiben.
Ein Baguette gehört gebrochen, geteilt, weitergereicht. Nur die Krümel haben dabei meist ihre ganz eigene Reiseplanung.
La Baguette gibt dem beliebten Stangenbrot eine Bühne. Holzleisten halten ein Schneidetuch an seinem Platz; der runde Einsatz lässt sich zum Reinigen herausnehmen und gut abspülen. Die GUSTATICO-Ausführung ergänzt Gravur und eine maßgefertigte Holzkiste – eine Kollektion, die Alfred eigens für uns entwickelt hat.
Très bien – und ausgesprochen westfälisch solide.

01 // La Baguette
Die Kruste darf knacken. Der Tisch darf ruhig bleiben.
Ein Baguette gehört gebrochen, geteilt, weitergereicht. Nur die Krümel haben dabei meist ihre ganz eigene Reiseplanung.
La Baguette gibt dem beliebten Stangenbrot Brot eine Bühne. Holzleisten halten ein Schneidetuch an seinem Platz; der runde Einsatz lässt sich zum Reinigen von herausnehmen und gut abspülen. Die GUSTATICO-Ausführung ergänzt Gravur, Messer und eine maßgefertigte Holzkiste – eine Kollektion, die Alfred eigens für uns entwickelt hat.
Très bien – und ausgesprochen westfälisch solide.
02 // Magnetisches Gewürzregal
Aroma in Reih und Glied – ganz ohne Kasernenton
Gewürze möchten gesehen werden. Sonst enden sie hinter dem dritten Glas und werden erst beim nächsten Umzug wiederentdeckt.
Magnetstreifen halten die Weißblechdosen direkt auf der Holzfläche – die Dosen unserer culinarico-Gewürze passen exakt. Neun oder zwanzig finden so einen aufgeräumten Platz. Das Regal kann stehen oder hängen, der Standfuß lässt sich abnehmen.
Ein Blick genügt – und schon weiß die Pfanne, wohin die Reise geht.

02 // Magnetisches Gewürzregal
Aroma in Reih und Glied – ganz ohne Kasernenton
Gewürze möchten gesehen werden. Sonst enden sie hinter dem dritten Glas und werden erst beim nächsten Umzug wiederentdeckt.
Magnetstreifen halten die Weißblechdosen direkt auf der Holzfläche – die Dosen unserer culinarico-Gewürze passen exakt. Neun oder zwanzig finden so einen aufgeräumten Platz. Das Regal kann stehen oder hängen, der Standfuß lässt sich abnehmen.
Ein Blick genügt – und schon weiß die Pfanne, wohin die Reise geht.



03 // Frühstücksbrett mit Besteckablage
Ein Parkplatz fürs Marmeladenmesser
Das Brötchen ist bestrichen. Das Messer ist benutzt. Die Tischdecke ahnt bereits Schlimmes.
Eine seitliche Holzleiste klappt hoch und wird zur Besteckablage. Nach dem Frühstück verschwindet sie wieder bündig im Brett. Die Ahorn-Ader setzt einen feinen Kontrast.
Ein kleiner Handgriff, der erstaunlich viel Frieden an den Frühstückstisch bringt.


03 // Frühstücksbrett mit Besteckablage
Ein Parkplatz fürs Marmeladenmesser
Das Brötchen ist bestrichen. Das Messer ist benutzt. Die Tischdecke ahnt bereits Schlimmes.
Eine seitliche Holzleiste klappt hoch und wird zur Besteckablage. Nach dem Frühstück verschwindet sie wieder bündig im Brett. Die Ahorn-Ader setzt einen feinen Kontrast.
Ein kleiner Handgriff, der erstaunlich viel Frieden an den Frühstückstisch bringt.
04 // Le Café Gourmand
Drei kleine Süßigkeiten gegen die Vernunft
Der Kaffee nach dem Essen wäre vollkommen ausreichend. Sagt die Vernunft. Frankreich stellt vorsichtshalber drei Mini-Desserts daneben.
Le Café Gourmand ordnet Tasse, Löffel und süße Begleiter auf einem eigenen Holzbrett. Einfräsungen geben allem seinen Platz, die eingearbeitete Kaffeebohne zeigt, wo der Espresso hingehört. Erhältlich in Eiche, Buche und Akazie.
So wird aus „nur noch einen Espresso“ ein Finale, das sich mit einem einzigen Macaron ganz sicher nicht zufriedengibt.

04 // Le Café Gourmand
Drei kleine Süßigkeiten gegen die Vernunft
Der Kaffee nach dem Essen wäre vollkommen ausreichend. Sagt die Vernunft. Frankreich stellt vorsichtshalber drei Mini-Desserts daneben.
Le Café Gourmand ordnet Tasse, Löffel und süße Begleiter auf einem eigenen Holzbrett. Einfräsungen geben allem seinen Platz, die eingearbeitete Kaffeebohne zeigt, wo der Espresso hingehört. Erhältlich in Eiche, Buche und Akazie.
So wird aus „nur noch einen Espresso“ ein Finale, das sich mit einem einzigen Macaron ganz sicher nicht zufriedengibt.


05 // Petersilchen & Zwiebelchen
Getrennte Bretter. Glückliche Äpfel.
Die Zwiebel ist aromatisch, ausdauernd und wenig kompromissbereit. Der Apfel kann davon ein Lied singen.
Zwei klar gekennzeichnete Brettchen trennen die kräftigen Küchenarbeiten von den feinen. Kräuter und Obst hier, Zwiebel und Verwandtschaft dort. In der gemeinsamen Holzkiste wartet das Duo auf seinen nächsten Einsatz.
Manchmal ist kulinarische Diplomatie erstaunlich einfach. Alfred sagt dazu nur: „Wir haben Ruhe und Frieden.“

05 // Petersilchen & Zwiebelchen
Getrennte Bretter. Glückliche Äpfel.
Die Zwiebel ist aromatisch, ausdauernd und wenig kompromissbereit. Der Apfel kann davon ein Lied singen.
Zwei klar gekennzeichnete Brettchen trennen die kräftigen Küchenarbeiten von den feinen. Kräuter und Obst hier, Zwiebel und Verwandtschaft dort. In der gemeinsamen Holzkiste wartet das Duo auf seinen nächsten Einsatz.
Manchmal ist kulinarische Diplomatie erstaunlich einfach. Alfred sagt dazu nur: „Wir haben Ruhe und Frieden.“
06 // Schneidebretter für den besonderen Anlass
Fünf Bretter, die alle etwas können, was man ihnen nicht ansieht
Ein Brett ist ein Brett, bis jemand anfängt, richtig darüber nachzudenken. Dann bekommt es Auszüge, Streben, Schubladen oder ein Muster, das man eigentlich aufhängen müsste.
Fünf davon stellt Alfred in einem Stück vor. Hier die Kurzfassung – den Rest zeigt der Film.
Le Rustique
Ausziehbare Seitenteile machen aus einer kompakten Fläche im Handumdrehen mehr Platz für Käse, Trauben und alles, was gut zu einem weiteren Glas Wein passt. Die farbige Schneideeinlage setzt den Akzent.
Höhenverstellbares Eichenbrett
Massive Eiche mit abnehmbaren Holzstreben darunter: Das Brett verändert seine Arbeitshöhe und passt sich dem Menschen an statt umgekehrt. Gute Haltung beginnt manchmal unter dem Brett.
Petit Déjeuner
Frühstück im Bett klingt romantisch – bis Tasse, Croissant, Glas und Marmelade um dieselben zwanzig Zentimeter verhandeln. Ein seitlicher Auszug schlichtet den Streit. Besonders für das zweite Croissant.
Flechtwerkbrett mit Edelstahlschublade
Oben zieht das Flechtmuster den Blick an, unten kümmert sich eine Edelstahlschublade um die weniger fotogenen Teile des Kochens. Schalen und Abschnitte verschwinden direkt von der Arbeitsfläche.
Mosaik- und Intarsienbretter
Alte heimische Hölzer, Gin-, Whiskey- und Bordeauxweinfässer haben schon einiges erlebt. Bei AMF dürfen sie weitererzählen. Jedes Brett ist Unikat, Kunstobjekt und belastbare Arbeitsfläche zugleich – wobei der erste Schnitt vermutlich ein wenig Überwindung kostet.
07 // Beistelltische aus Weinkisten
Aus Château wird Zuhause
Manche Weinkisten sind zu schön für den Keller und zu persönlich für den Papiercontainer. Alfred Meyer-Först macht daraus Möbel mit Erinnerung.
Deckel, Tablett, Stauraum und zusätzliche Ablagen werden auf die jeweilige Kiste abgestimmt; auf Wunsch auf eure eigene. Der Beistelltisch misst 87 × 41 × 35 Zentimeter, der Deckel schließt gedämpft, und auf der Rückseite wird festgehalten, für wen er gebaut wurde. Jedes Stück ist limitiert.
Das Etikett bleibt sichtbar – schließlich soll jeder wissen, welche Geschichte hier zum Tisch geworden ist.

07 // Beistelltische aus Weinkisten
Aus Château wird Zuhause
Manche Weinkisten sind zu schön für den Keller und zu persönlich für den Papiercontainer. Alfred Meyer-Först macht daraus Möbel mit Erinnerung.
Deckel, Tablett, Stauraum und zusätzliche Ablagen werden auf die jeweilige Kiste abgestimmt; auf Wunsch auf eure eigene. Der Beistelltisch misst 87 × 41 × 35 Zentimeter, der Deckel schließt gedämpft, und auf der Rückseite wird festgehalten, für wen er gebaut wurde. Jedes Stück ist limitiert.
Das Etikett bleibt sichtbar – schließlich soll jeder wissen, welche Geschichte hier zum Tisch geworden ist.


08 // AMF-Stehtisch
Bitte stehen bleiben
Ein guter Stehtisch sorgt dafür, dass aus „nur kurz probieren“ ein ziemlich langer Abend werden kann.
Das gezeigte Einzelstück bietet Stauraum, einen gedämpften Verschluss und eine stabile, leicht ausgestellte Beinstellung. Mit 100 × 60 × 50 Zentimetern schafft es eine kompakte Bühne für Verkostungen, Gespräche und jene Flasche, über die plötzlich alle eine Meinung haben.


08 // AMF-Stehtisch
Bitte stehen bleiben
Ein guter Stehtisch sorgt dafür, dass aus „nur kurz probieren“ ein ziemlich langer Abend werden kann.
Das gezeigte Einzelstück bietet Stauraum, einen gedämpften Verschluss und eine stabile, leicht ausgestellte Beinstellung. Mit 100 × 60 × 50 Zentimetern schafft es eine kompakte Bühne für Verkostungen, Gespräche und jene Flasche, über die plötzlich alle eine Meinung haben.

09 // Cistella de Vino
Der Abend hat jetzt Möbel
Oben sechs Gläser. Darunter achtzehn Flaschen. Dazwischen nur die Frage, wen man einlädt.
Der Prototyp öffnet seinen Deckel wie eine kleine Bühne. Sechs Gläser bleiben in ihren Halterungen sicher arretiert. Eine ausziehbare und zwei geplante Schubladen nehmen jeweils sechs Flaschen auf. Ledergriffe setzen einen warmen Akzent.
Aufklappen, auswählen, einschenken – der Rest ergibt sich. Entstanden ist er übrigens, weil ein Freund nicht lockerließ. Die Vorführung endete damals nicht mit der Vorführung, sondern mit einer Weinprobe.
09 // Cistella de Vino
Der Abend hat jetzt Möbel
Oben sechs Gläser. Darunter achtzehn Flaschen. Dazwischen nur die Frage, wen man einlädt.
Der Prototyp öffnet seinen Deckel wie eine kleine Bühne. Sechs Gläser bleiben in ihren Halterungen sicher arretiert. Eine ausziehbare und zwei geplante Schubladen nehmen jeweils sechs Flaschen auf. Ledergriffe setzen einen warmen Akzent.
Aufklappen, auswählen, einschenken – der Rest ergibt sich. Entstanden ist er übrigens, weil ein Freund nicht lockerließ. Die Vorführung endete damals nicht mit der Vorführung, sondern mit einer Weinprobe.


Ein Tisch voller Alfred-Ideen //
Warum AMF perfekt an den Anfang von Augenschmaus passt
Alfred Meyer-Först gestaltet nicht aus sicherer Entfernung. Seine Ideen kommen aus einem Leben mit Werkstätten, internationalen Räumen, vier Kindern, alten Höfen, anspruchsvollen Kunden und sehr alltäglichen Küchenfragen.
Darum besitzen seine Stücke beides: die Ruhe des Handwerks und die Neugier eines Tüftlers. Sie wollen nicht bewundert und wieder weggepackt werden. Sie möchten schneiden, servieren, tragen, ordnen und dabei langsam Spuren sammeln.
Verpackt wird alles, was seine Werkstatt verlässt, in selbst gefertigten Holzkisten.
Nachhaltig, wiederverwendbar – und ein kleines Geschenk für sich.
Und wenn seine Frau fragt, wo er diese Nacht wieder war, kennt sie die Antwort längst: „Ich war in der Werkstatt.“
Für Augenschmaus könnte es kaum einen passenderen Auftakt geben. Denn hier sitzt Schönheit nicht am Katzentisch.
Sie hilft beim Frühstück, reicht den Käse und schenkt schon mal den Wein ein.

GUSTATICO
Jörg Steinhardt-Kranefeld
Am freien Stuhl 6
59368 Werne
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